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06.02.2012 08:19:14
Quelle : Futures-Services
Öl-Futures nach US Arbeitsmarktdaten fester ICE Gasoil Februar ging am Freitag bei 959,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +11,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 48.400 Kontrakten etwas unter Durchschnittsniveau. Die Ölpreise in London und New York starteten am Freitag mit einer leicht bullishen Tendenz. Der etwas festere Euro, bzw. nachgebende US Dollar machte die Öl-Futures für Investoren im Vorfeld der US Arbeitsmarktdaten attraktiv. Während ICE Gasoil bereits in dieser Phase erste kurzfristige Widerstände durchbrach, zeigten sich die Marktteilnehmer bei den Rohöl-Futures noch etwas zurückhaltender. Der US Arbeitsmarktbericht fiel durch die gesunkene Arbeitslosigkeit im Januar überraschend deutlich bullish aus. Sowohl Aktienmärkte, als auch der US Dollar sowie die Ölpreise an ICE und NYMEX schnellten unmittelbar nach Veröffentlichung nach oben. Brent und Gasoil durchbrachen ihre wichtigen Widerstandslinien im Bereich der 113,70 Dollar, bzw. 960,00 Dollar und gaben damit technische Kaufimpulse an die Märkte ab. NYMEX WTI hingegen konnte trotz der bullishen Marktsituation seinen 98 Dollar Widerstand nicht nachhaltig durchbrechen, wodurch sich der Spread zu Brent auf über 17 Dollar vergrößerte.

03.02.2012 08:38:04
Quelle : Futures-Services
Öl-Futures weiter uneinheitlich – WTI weicher, Brent fester ICE Gasoil Februar ging am Donnerstag bei 947,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -7,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 36.700 Kontrakten deutlich unter Durchschnittsniveau. Die Ölbörsen in London und New York starteten etwas fester in den Donnerstag, wobei der anziehende US Dollar im Tagesverlauf für leichte Gewinnmitnahmen sorgte. Nach den durchwachsenen Konjunkturdaten aus den USA in den vergangenen Tagen, stieg die Risikaversion der Anleger leicht an, wovon die US Währung als sicherer Hafen profitierte. Die Öl-Futures tendierten allerdings auch gestern wieder etwas uneinheitlich. Die schwache Nachfrage und die gestiegenen Bestände (siehe DOE Bestandsveränderungen Mittwoch) wirkten auch gestern noch etwas nach, während die Risikoprämie durch die Probleme mit dem Iran und dem Sudan die europäischen Kontrakte weiter stützt. Am Nachmittag drehte sich der Wind am Devisenhandel etwas und begrenzte zunächst die Gewinnmitnahmen an den Ölbörsen. Die wöchentlichen US Arbeitsmarktdaten fielen etwas besser als erwartet aus und China sagte Europa zusätzliche Unterstützung im Kampf gegen die Schuldenkrise zu. Im Laufe des Abends durchbrach WTI dennoch seine kurzfristige Unterstützungslinie bei 96,40 Dollar und erhöhte damit zumindest kurzzeitig nochmals den technischen Verkaufsdruck.

02.02.2012 10:40:15
Quelle : Futures-Services
DOE Bestandsveränderungen bearish, Brent-WTI Spread über 14 Dollar. ICE Gasoil Februar ging am Mittwoch bei 955,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +6,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 38.300 Kontrakten deutlich unter Durchschnittsniveau. Trotz charttechnisch leicht bearisher Vorzeichen, zogen die Ölbörsen bereits im Vormittagshandel Mittwoch an. Maßgeblich für diese Entwicklung waren die Gewinnmitnahmen beim US Dollar zu diesem Zeitpunkt. Mangels neuer Nachrichten zur Angebots- und Nachfragestruktur, hat der Devisenhandel derzeit großen Einfluss auf die in US Dollar gehandelten Rohstoffe. Positive Wirtschaftsdaten aus dem Euroraum und Gerüchte über eine unmittelbar bevorstehende Einigung bei der Umschuldung Griechenlands sorgten für eine gesteigerte Risikobereitschaft der Investoren. Im Laufe des Nachmittags nahm der vom Devisenhandel induzierte Kaufdruck mit den schlechter als erwarteten US Konjunkturindikatoren allerdings ab. Die darauf folgenden US Bestandsdaten lösten dann Gewinnmitnahmen an den Ölbörsen aus. Die deutlichen Bestandsaufbauten bei Benzin und Rohöl sowie die schwache Produktnachfrage wurden von den Marktteilnehmern klar bearish interpretiert. Im Vergleich zu der europäischen Rohölsorte Brent, durchbrach WTI im Laufe des Abends gleich mehrere Unterstützungsbereiche und vergrößerte damit den Brent-WTI Spread im Frontmonat auf über 14 Dollar.

01.02.2012 10:40:08
Quelle : Futures- Services
Kein Streik an US Raffinerien – Marktteilnehmer erwarten leicht bearishe Bestände. Die Unterzeichnung der Schuldenbremse und des ESM-Vertrags beim EU Gipfel sorgte für eine positive Stimmung an den Finanzmärkten Dienstag Vormittag. Neben den bekannten Faktoren (Iran, Sudan, Petroplus) gaben die Gewinne beim Euro und an den Aktienmärkten den Ölbörsen in dieser Phase zusätzlichen Auftrieb. Die Rohölkontrakte durchbrachen bis zum frühen Nachmittag mehrere Widerstände, wie die psychologisch wichtige 100 Dollar Marke bei WTI, wodurch technische Kauforders die Aufwärtsreaktion dynamisierten. NYMEX Benzin-Futures wurden zeitweise durch einen drohenden Streik in der US Raffineriebranche gestützt, der mit einer vorläufigen Einigung in der Nacht aber noch abgewendet werden konnte. Die im Laufe des Nachmittags enttäuschenden US Wirtschaftsdaten sorgten für eine Rückkehr der Risikoaversion unter den Finanzmarktakteuren, die daraufhin sowohl Euro, als auch Aktien mieden und sich vermehrt in den Dollar als sicheren Hafen flüchteten. Mit der anziehenden US Währung nahm der Verkaufsdruck an den Ölbörsen zu. Durch die Gewinnmitnahmen kamen die Futures innerhalb kurzer Zeit von ihren Tageshochs zurück und gingen mit einem leichten Minus aus dem gestrigen Handel.

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